7-Islands ohne Sunset mit Reggae on the Beach

7-Islands mit Reggae on the Beach

Ein Mini-Van holte uns von unserem Hotel ab und brachte uns zum Ao Namanno-Pier, wo uns Dah, unser Tourguide für den heutigen Tag, begrüßte.

Nach und nach trudelten auch die anderen Tourteilnehmer ein. Als statt der angekündigten 15 Personen endlich alle 30 eingetroffen waren, bestiegen wir das Boot, das von dem gebuchten Longtail auf wundersame Weise durch Wegfall des Schwanzes und Hinzufügung einer Toilette mit Wasserschöpfgelegenheit zu einem 35 Personen fassenden Ausflugsboot mutiert war.

Das Boot schipperte vorbei an Felsformationen, und an der Küste waren hin und wieder Badebuchten mit weißem Sandstrand zu sehen.

Unser erster Stopp war am Phra Nang Cave Beach. Hier konnten wir schwimmen und wer wollte, auch schnorcheln, entsprechendes Equipment war an Bord. Weitere Stopps waren im freien Meer in der Nähe von Koh Tan Ming und Koh Si.

Anschließend legten wir auf Koh Tub mit Blick aus Chicken-Island an. Hier gab es einen herrlichen Strand, der fast um die ganze Insel führte. Über mehrere Sandbänke konnte man zu den Nachbarinseln gelangen.

Bei einem Halt zum Schwimmen und Schnorcheln auf See warf unser Guide Dah kleine Brotstückchen in das Wasser, und im Nu waren wir von vielen bunten Fischen umgeben.

Anschließend lief das Boot eine weitere kleine Insel für einen Badeaufenthalt an. Wir nutzten die Zeit für eine Kaffeepause und genossen von unserer Bank die Aussicht auf die Adamanensee.

Die Sonne begann bereits unterzugehen, und das Boot fuhr hinaus für den angekündigten Sunset. Leider war der Himmel etwas mit Wolken bedeckt, so dass wir die Sonne nur erahnen konnten.

Unser Boot konnte aufgrund seiner Größe nicht nahe genug am Strand von Koh Poda anlegen. Wir hätten das Wasser bauchtief durchwaten müssen, um an das Ufer zu gelangen. Das neben uns liegenden Longtailboot doggte kurzerhand an, übernahm die Passagiere unseres Bootes und brachte sie sicher ans Ufer zum Beach-Dinner, das aus Fisch, Fleischspießen, Gemüse und Reis bestand. Keine kulinarische Köstlichkeit, aber das stimmungsvolle Ambiente am Strand ließ es dazu werden.

Nach dem Essen saßen wir am Strand und sangen Lieder zu Gitarren- und Trommelbegleitung. Über uns funkelte der Sternenhimmel und in der Ferne sah man die Lichter vom Festland.

Danach unterhielt uns die Longtailbootbesatzung noch mit einer Feuershow. Der Abend wird ein unvergessliches Erlebnis bleiben, der an Romantik kaum zu überbieten ist.

Um 21 Uhr waren wir wieder am Pier angelandet. Der Mini-Van wollte uns zurück zum Hotel bringen, da wir aber noch etwas einkaufen wollten, ließen wir uns beim Family-Markt, ein Straßenstand mit großem Sortiment, absetzen.

Als wir auf der Suche nach den benötigten Dingen durch den Markt streiften, uns dabei über das Angebot unterhielten, sprach uns jemand von hinten auf Deutsch an. Er stelle sich als Stephan vor und lud uns ein, ihn in seinem Hotel zu besuchen, das auf der anderen Straßenseite lag. Wir waren etwas müde vom vielen Baden, wir versprachen aber, ein anderes Mal zu kommen.

 

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